Grießbrei

Grießbrei wird aus Weizengrieß, Milch und Zucker zubereitet. Er ist einfach, preiswert und schmackhaft. Außerdem lässt er sich mit vielen Zutaten und Begleitern verfeinern und veredeln.

Grießbrei ist immer lecker



Grießbrei schmeckt nach Kindheit. Schon früher kochten Mütter ihren Kindern diesen einfachen und preiswerten Brei zu Abend und reicherten ihn mit allerlei süßem Obst an. Dann ging es auch bald schon ab ins Bett. Und wenn Zeit übrig war, gab es eine gute Nacht Geschichte. Auch wenn Kinder bei der Oma die Nacht verbrachten, weil zu Hause Mal wieder Land unter war, wurde Grießbrei gekocht. Drei Eigenschaften haben den Brei zu einem Favoriten der kindlichen Küche werden lassen: Einfach, leicht und lecker.

Grießbrei zubereiten

Das Prinzip der Zubereitung ist denkbar einfach. Erst wird ein Liter Milch zusammen mit etwa 40 Gramm Zucker und einer Prise Salz aufgekocht. Dann den Weizengrieß einrieseln und quellen lassen. Vorsicht: Grießbrei brennt leicht an. Zum verfeinern kann in den nicht mehr heißen Grieß noch ein Eigelb und ein schaumig geschlagenes Eiweiß eingerührt werden. Denn dann lässt sich der Grießbrei, wenn er nur noch lauwarm ist stürzen. Aber auch ohne Ei kann der Grießbrei warm gegessen werden.


Passende Begleiter

Zum Grießbrei passen viele Begleiter: Zunächst lässt sich der Brei mit Zimt, Vanille oder Zitronenabrieb verfeinern. Als Begleiter eigenen sich frisches Obst oder Kompott. Passend zur Jahreszeit lassen sich Kirschen oder Erdbeeren zum Brei servieren, gerne auch Kirschsaft oder Sirup. Später im Jahr gehören Apfel-, Pflaumen- oder Pflaumenkompott dazu. Und ganz besonders lecker ist natürlich Grießbrei mit Blaubeerenkompott. Wer es exotisch mag, kann aber auch Pfirsiche, Kiwi, Mango und andere Früchte ausprobieren.



Grießbrei halb fertig

Grießbrei gibt es heute natürlich auch als Halbfertigprodukt. Das Pulver muss nur noch mit der entsprechenden Menge Milch aufgerührt werden. Schon ist der Brei fertig. Da aber in dieser Mischung meist schon Milchpulver und Bindemittel enthalten sind, erreicht sie nicht die Qualität von selbst gemachtem Brei. Außerdem macht der mehr Spaß. Weizengrieß ist übrigens auch der Ausgangspunkt für viele andere Speisen und Rezepte. Und wer den Brei mit etwas zusätzlichem Grieß andickt, bekommt einen Grießschmarren. Dieser ist dann fest genug, um ihn in der Pfanne auszubraten.